Kreuznach um 1650 in der Bildmitte die Kauzenburg

Innenstadt-Altstadt-Neustadt

Um 1200 erschufen die Stadtherren - die Grafen von Sponheim - beiderseits der Nahe am Fuß des Kauzenberges eine neue Stadt. Es war eine Doppelstadt. Jeder der beiden Stadtteile erhielt seine eigene Mauer. Die Grafen erbauten auf dem Kauzenberg eine Burg: die Kauzenburg. Die Stadtentwicklung schlossen zunächst der Bau der steinernen Brücke und der Pauluskirche auf einer Insel in der Nahe zwischen den beiden Stadtteilen ab.
In den alten Stadtmauern spielte sich nun für 700 Jahre das Leben ab. Erst im 19. Jahrhundert sprengte die Stadtentwicklung den Mauerring. Der westliche Teil der Stadt hieß Neustadt, der östliche Altstadt. Beide Stadtteile bildeten einerseits eine Einheit und entwickelten andererseits ein Eigenleben.
Zentraler Marktplatz war lange der Eiermarkt in der Neustadt. Erst um 1900 übernahm der Kornmarkt diese Funktion.
Im Zweiten Weltkrieg wurde vor allem die Altstadt zwischen Bahnlinie und Nahe großteils von Bomben zerstört. Dagegen blieb das mittelalterliche Stadtbild der Neustadt erhalten und veränderte sich erst im Rahmen der Stadtsanierung der 80er Jahre, wobei die Erhaltung historischen Flairs gelang.
Altstadt und Neustadt durchzieht seit den 80er Jahren die Fußgängerzone, sie bildet auf einer Länge von zwei Kilometern eine großzügige Shoppingmeile.

 

 

 

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