Die Exoten von Bad Kreuznach Ginkgobaum, Sumpfzypresse, Papiermaulbeere im Schlosspark
Ein Weg in eine andere Welt
Sie biegen von der Fußgängerzone in der Neustadt in die Straße Zwingel ein. Dort sehen Sie ein großes Stück alte Mauer. Diese Mauer gehörte früher zu einer Burg. Sie trennte die Burg von der Stadt. Sie gehen durch die Mauer. Und Sie kommen in den Schlosspark.
Das ist eine ruhige grüne Parklandschaft. Im Hintergrund sieht man den Kauzenberg. Ein Weg führt durch alte Bäume zur Burg hinauf. Im Frühling wachsen auf dem Waldboden viele bunte Blumen. Vor allem Lerchensporn in Weiß und Rot. Es sieht aus wie ein Zauberwald.
Der Baumgarten und seine Geschichte
Schon vor 700 Jahren wurde das Rittergut Bangert (auch „Baumgarten“ genannt) zum ersten Mal erwähnt.
Seit dem Jahr 1776 gehörte das Gelände verschiedenen wichtigen Familien:
- Amalie von Dessau-Anhalt
- Andreas von Recum
- Familie Puricelli
Sie machten den Garten besonders schön.
Alte und besondere Bäume
Den Schlosspark machen die Bäume besonders.
Es gibt hier:
- 13 Bäume aus dem 19. Jahrhundert,
- darunter eine sehr alte Roteiche von 1840,
- viele besondere Bäume aus der ganzen Welt – insgesamt 365 große Bäume! Für jeden Tag im Jahr einen Baum.
Einige Beispiele:
- Ginkgobäume von 1889 (am Teich)
- ein großer Trompetenbaum
- die Kaukasische Flügelnuss
- eine Sumpfzypresse von 1865. Die steht am Ufer vom Teich . Sie hat besondere Wurzeln. Die wachsen wie Knie nach oben aus dem Boden. So kann der Baum im Nassen überleben. Die Sumpfzypresse ist der höchste und dickste Baum im Park: 30 Meter hoch, 4,71 Meter dick!
Weitere besondere Bäume:
- Urweltmammutbaum
- Mammutbaum
- Japanischer Schnurbaum
- Tulpenmagnolien
Ein Ort zum Träumen
Auf der anderen Seite des Teiches gibt es eine Kastanienallee mit Schatten.
Dort kann man sich gut ausruhen, den Blick auf die kleine Insel im Teich genießen und den Enten zuschauen. Es ist ein Ort, um die Gedanken frei werden zu lassen.
Ein Park mit Geschichte
Um 1900 kam ein Bauernhof zum Park dazu.
Heute gibt es:
- einen Betrieb, der Landwirtschaft weiterführt
- andere Gebäude wurden zu Museen, Restaurants und einem Künstleratelier umgebaut.


