
Das Stadtviertel am Ellerbach
Ein versteckter schöner Ort in Bad Kreuznach
Du gehst über eine Fußgängerbrücke. Die Brücke liegt zwischen der Nahe und dem Eiermarkt. Unter der Brücke fließt ein kleiner Bach. Dieser Bach heißt Ellerbach.
Der Ellerbach fließt in die Nahe. Dort endet sein Weg.
Wenn du in Richtung Bach schaust, siehst du viele alte Häuser. Diese Häuser stehen direkt auf der alten Stadtmauer. Auf der einen Seite war früher die Burgmauer.
Ein kleiner Turm steht dort noch heute. Er heißt „Peffermiehl“.
Auf der anderen Seite war die Stadtmauer. Sie schützte die Menschen, die in der Stadt lebten. Dazu gehörten Handwerker, Händler und Bauern.
Früher benutzten die Menschen den Bach als Abwasserkanal. Vor allem Gerber haben den Bach genutzt. Gerber machen aus Tierhäuten Leder für Schuhe und Kleidung.
Wenn die Bürger zur Burg wollten, mussten sie durch ein kleines Tor gehen. Das Tor hieß Schlagpforte.
An der Stadtmauer durfte man keine Häuser bauen. Aber viele Menschen haben sich nicht daran gehalten. Denn es gab zu wenig Platz in der Stadt.
Darum wurden auch Brücken bebaut. Eine dieser Brücken siehst du heute in der Fußgängerzone. Du gehst darüber, ohne es zu merken.
Links und rechts stehen Fachwerkhäuser.
Heute sieht das Viertel wieder schön aus. Die Stadt hat es saniert.
Von der Brücke aus siehst du ein altes Tor. Es heißt Fischertor.
Früher gingen von dort die Fischer zum Wasser. Sie hatten ihre Boote im Ellerbach. Heute gibt es keine Fischer mehr.