Das PuK im Januar: Theater, Sonderausstellung, Märchen

Verlängert bis 7. Januar 2018 - Sonderausstellung „500 - Luther trifft Karagöz“

  Wir fädeln den 500. Geburtstag der Reformation auf und feiern 500 Jahre Karagöz – die Geburtsstunde des türkischen Schattenspielhelden.   Dazu werden auf der einen Seite vier Akte des Marionettenspiels „Docktor Martin Luther oder Der Reichstag zu Worms“ aus dem Repertoire der sächsischen Marionettenspieler in historischen Kulissen rekonstruiert. 1. Bild: Luther am Schreibtisch/2. Bild: Katharina von Bora in ihrer Klosterzelle/3. Bild Studenten und Volk in Wittenberg/4. Bild: Die Reichsversammlung in Worms. Hauptdarsteller der Schaubilder sind wertvoll kostümierte Marionetten aus der Zeit um 1900 aus dem Fundus der Familie Fischer-Dombrowsky und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.   Die andere Seite der Sonderausstellung ist geprägt durch antike und aktuelle Schattenspielfiguren aus der Kollektion von Cengiz Özek (Istanbul). Wie entsteht eine Schattenspielfigur,  Wer sind die überlieferten Helden des Schattenspiels aus Osmanischer Zeit und Wie sieht es hinter dem Schattenspielschirm aus wird dabei beantwortet.   Die Sonderausstellung „500 – Luther trifft Karagöz“ ist eine historische Jubiläumsschau, bei der sich Museumsbesucher zwischen türkischer Kaffeehaus-Atmosphäre und sächsischer Gasthausstimmung auf die Spur zu Luther am Faden begeben, sowie die Geschichte des UNESCO-Weltkulturerbes Schattenspiel beleuchten.    

Mittwoch, 3. Januar 2018, 15.00 Uhr „Das Pfefferkuchenherz"

 Das Märchen handelt vom kleinen ärmlichen Mädchen Marina, das sich von ihrem Opa ein Pfefferkuchenherz zu Weihnachten wünscht. Leider ist Opa knapp bei Kasse, der Zucker-bäcker zu sehr am guten Geschäft interessiert, die wohlhabende Dame zu kaltherzig und die alte Frau Hansen zu schwerhörig, um Marinas Wunsch zu erfüllen. Und zu allem Überfluss ist des Zuckerbäckers Hund äußerst wachsam. Nur dem wohlerzogenen Matthias fällt auf, dass Marinas Wunsch es eigentlich wert wäre, erfüllt zu werden. Er macht ihr einen Vorschlag, wie sie es gemeinsam schaffen können, dass Marina doch noch rechtzeitig vor Weihnachten ihr Pfefferkuchenherz bekommt. Das Märchen erzählt von Kaltherzigkeit und übertriebener Profitgier., von Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe, von Freundschaft ohne Vorbehalte. Zu Gast ist das Figurentheater con Cuore. Für alle ab 4 Jahren.    

Samstag, 6. Januar 2018, 16 Uhr Führung „Blick hinter die Kulissen“

 Riskieren Sie mit Museumsführerin Dr. Gabriele Harter im Rahmen einer besonderen Führung einen „Blick hinter die Kulissen“ der Museumsräume und erleben sie das Spiel der Sächsischen Marionetten live hinter der Bühne! Führung in Kooperation mit der GuT    

Sonntag, 7. Januar 2018, 11.15 Uhr und 15 Uhr PuK-Theatersonntag – ganztägig PuK-Café „Hänsel und Gretel“

Klassisches Märchen im Klassischen Gewand: Im traditionellen Marionettentheater hebt sich der rote Bühnenvorhang und gibt den Blick frei auf prächtig gemalte Bühnenbilder: Das arme Haus der Holzfällerfamilie, den Märchenwald und das Knusperhäuschen. Außerdem wird es so eingefädelt, dass der Kasper ebenfalls mitspielt und den Geschwistern Hänsel und Gretel dabei hilft, der Hexe zu entkommen. Getreu dem Textbuch von Kurt Dombrowsky (1953) dargeboten als Marionettenspiel von seinem Nachfahren Camillo Fischer und Ensemble aus Frankenberg. Für Kinder ab 4 Jahren.

Sonntag, 21. Januar 2018, 15 Uhr Märchenführung mit Märchenerzählerin und Puppenspielerin Eleen Dorner

Der Rundgang durch das Museum wird an beliebten Märchengestalten aufgefädelt. Als Marionetten, Handpuppen und Stabfiguren sind König, Prinzessin und auch das Rumpelstilzchen mit von der Partie. Zum märchenhaften Schluss dürfen alle von Dornröschens Hochzeitskuchen probieren. Führung in Kooperation mit der GuT.

Freitag, 26. Januar 2018, 19 Uhr „Looking for Brundhild“ - Nibelungensage als Puppentheater

Die Nibelungensage als Kammerspiel mit Puppen. Am Ende sind sie alle tot: Siegfried, Gunther, Hagen, Kriemhild. Doch wo ist eigentlich Brunhild? Als letzte Zeitzeugin wird sie sich erinnern, doch lückenhaft ist ihr Gedächtnis. Brunhilds absurd anmutende Gedanken durchbrechen immer wieder den tragischen Verlauf der Handlung, in dem Puppen die Protagonisten sind. Dramatisches Figurenspiel mit Veronika Thieme und Pierre Schäfer.  

Sonntag, 28. Januar 2018, 11.15 Uhr PuK-Museums-Matinée des Fördervereins „Manfred im Boot“

Eine witzige Adaption des Grimm-Märchens vom »Teufel mit den drei goldenen Haaren«, pointiert und exzellent gespielt mit Handpuppen, Sack und Krone. Es spielen Friederike Krahl und Pierre Schäfer, ehemals „Theater Handgemenge“. Im Anschluss an diese Matinée-Vorstellung wird das Puppenensemble diese legendäre Kultinszenierung aus dem Jahr 1991 der PuK-Sammlung übergeben.

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