Das Fischerstechen ist eines der originellsten Volksfeste der Naheregion. Immer am 2.Wochenende im September.
Von Freitag bis Sonntag spielt sich auf der Nahe vor dem Fischerstecher-Stadion der Roseninsel ein ganz besonderes Spektakel ab:
Auf flachen Kähne stehen Lanzenkämpfer einander gegenüber, deren Rudermannschaften die "Stecher" in die günstigste Position zu bringen, um den Gegner ins kühle Nass zu befördern.
Von Freitag bis Sonntag (ab 14 Uhr Finalkämpfe) dauern die Wettkämpfe. Am Ufer spielt sich auf der Roseninsel ein buntes Volksfest ab.
Freitag 22.30 Uhr Höhenfeuerwerk.
Jeden Abend ab 21 Uhr "Waldglühen"
Samstag Abend Fackelschwimmen
Am Abend Unterhaltungsprogramm.
Infos: Hotel Quellenhof
Tel. 0671 838330
www.fischerstechen-badkreuznach.de
Seit fast 30 Jahren erinnert das Fischerstechen auf der Nahe an die Tradition der Nahefischer. Hunderte von Jahren versorgten sie die Bevölkerung mit frischem Fisch, den sie auf ihren flachen Kähnen in der Nahe fingen.
Ein Relief im Fischerturm auf der Wilhelmsbrücke erinnert an diese Tradition. Kaufen konnte man den Fisch dann auf dem Fischmarkt unweit des "Hafens" im Ellerbach.
Der Hotelier Alex Jacob hat das Fischerstechen 1982 aus der Taufe gehoben. Sieben Jahre davor, im Jahr 1975 war dem letzten Nahefischer, Jakob Wirth sein letztes Boot gestohlen worden. Schon 1972 hatte der letzte Pachtvertrag mit der Stadt geendet. Die Fischereirechte übt heute der Angelsportverein Nahe aus. Bei ihm sind auch die Fischereierlaubnisscheine erhältlich.
Beim Fischerstechen werden die Boote von Viererteams bewegt. Auf einem Ausleger steht der Lanzenstecher. Er - oder sie- versuchen den Gegner ins Wasser zu befördern. Eine Jury am Ufer entscheidet über Sieg und Niederlage.