Festwagen für den Rheinland-Pfalz-Tag

Festzugarbeiter mit Bauhof und Gradierwerkern

Das Salinental auf dem Weg zum Rheinland-Pfalz-Tag nach Neuwied am Sonntag, 20. Juli : Mit einem Festwagen, der ein Gradierwerk zeigt, beteiligt sich Bad Kreuznach am Festzug. Mit dem Gradierwerk soll auf das Salinental als die Mitte der beiden mittlerweile in einer Stadt vereinten Heilbäder Bad Kreuznach hingewiesen werden. Das Gradierwerk und die Gestaltung des Festwagens erfolgte im Teamwork.

Gemeinsam für Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg

Bislang waren für Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg eigenständige Tourismusorganisationen zuständig, die sich um Gäste kümmerten.
Ab 1.1.2015 arbeiten die beiden Organisationen Hand in Hand. Die Zusammenarbeit regelt ein Kooperationsvertrag.

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Detail Wandmalerei Salinenbrücke

-          Pressemitteilung -

Malerei macht Brücke zum Eingangsportal in das Salinental

„Aufwertung des Umfeldes Karlshaller Bäderquelle“ – so lautet Punkt 43 des Masterplans Salinental, den der Stadtrat Bad Kreuznach 2010 beschlossen hat. 
Hintergrund: Dort, wo Kreuznachs älteste Quelle liegt, die Karlshaller Quelle, befand sich noch um 1900 ein optisch ansprechendes Ensemble aus Quelle, Wasserrad , Pumpenhaus und der Salinenbrü­cke über die Nahe. Heute stellt sich die Verbindung zwischen Roseninsel und Salinental am Brücken­durchgang als Hinterhof der Brückenrampe dar.
Dies soll nun im Auftrag der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH, der Eigentümerin der Karlshaller Quelle und der Gradierwerke, eine großflächige Malerei ändern, die die gesamte Be­tonfläche der der Brückenrampe einnimmt. mehr

Römerhalle: James Tabor vermutet hier Grabstein von Jesus Vater

Der amerikanische Religionswissenschaftler James Tabor, Autor zahlreicher Aufsätze und Publikationen über den  historischen Jesus und das antike Judentum, hat am Montag mit einem Fernsehteam der AP CODEBREAKERS PRODUCTIONS Ltd, Toronto, die Römerhalle besucht. Es ist der zweite Besuch des Forschers. Bereits  2006 hatte er in der Römerhalle Recherchen zum Grabstein des römischen Auxiliarsoldaten Tiberius Julius Abdes Pantera vorgenommen. In seiner im selben Jahr erschienenen Publikation „Die Jesus-Dynastie“ vertrat er u.a. die Ansicht, der auf dem  Grabstein Dargestellte sei der leibliche Vater Jesu. Ein Buch, das ebenso wie seine anderen Werke kontrovers diskutiert wird.
Dieses gilt auch für die Produktionen des Journalisten und Filmproduzenten Simcha Jacobovici. Dieser widmet sich seit rund zehn Jahren historischen und archäologischen Themen. Für seine weltweit ausgestrahlten Beiträge erhielt er zahleiche Preise und Auszeichnungen - u.a. mehrere Emmys. Er produzierte (Co-Produzent James Cameron) den Film „Das verlorene Grab Jesu“, der heftigen Widerspruch von Theologen, Archäologen und Historikern erregte, da darin die These aufgestellt wurde, ein vor rund 30 Jahren in einem Vorort von Jerusalem gefundenes Grab mit mehreren Steinsärgen gehöre der Familie Jesu und in dem Knochenkasten mit der Inschrift Jeschua bar Jehosef seien die Gebeine Jesu beigesetzt worden.
In der Römerhalle galt das Interesse des Teams neben den Soldatengrabsteinen von Bingerbrück frühen Darstellungen der Ausgrabungen und der Grabsteine sowie den Grabbeigaben. Informationen zu diesen Funden gaben Dr. Angela Nestler-Zapp und ihre Kollegin Dr. Sabine Hornung, Universität Mainz. Die aktuelle Produktion trägt den Titel „Bride of God“ – kontroverse Diskussionen sind vorprogrammiert.

 

Übernachtungsstatistik 2013

Pressemitteilung

Rekordzahl bei Übernachtungsgästen
Differenzierter Trend bei Tourismus und Reha

Noch nie wies die offizielle Statistik eine höhere Zahl von Gästeankünften aus: Nahezu 97.000 Personen übernachteten im vergangenen Jahr in Bad Kreuznachs Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, der Jugendherberge, auf dem Wohnmobilplatz oder in einer der Reha-Kliniken. Der Zuwachs bei den Gästezahlen lag damit 4,3 % über dem Wert des Jahres 2012 – Bad Kreuznach, entwickelte sich  besser als der Gesamttrend in Rheinland-Pfalz, wo nur ein Plus von 0,6 % zu verbuchen war, und setzte sich auch vom negativen Gesamttrend des Nahelands ab. Hier lagen 2013 die Rückgänge bei den Gästen und Übernachtungen über 5% im Vergleich zum Jahr 2012. Diese Zahlen gaben aufgrund der statistischen Auswertungen der Zahlen des statistischen Landesamtes der für Tourismus und Kur zuständige Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH, Wolfgang Heinrich, und GuT-Geschäftsführer Dr. Michael Vesper bekannt.
Beide wiesen darauf hin, dass sich in der Gesamtstatistik für Bad Kreuznach jedoch zwei gegensätzliche Bewegungen erkennen ließen. Der Bereich der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben – seien es Tagungsgäste, Touristen, Kurgäste oder Geschäftsreisende – wies sowohl bei den Ankünften (+6%) als auch bei den Übernachtungszahlen (4,6%) einen kräftigen Zuwachs aus. 86.354 Gäste sind dieser Gruppe zuzählen. Sie buchten 190.484 Übernachtungen in  Bad Kreuznach – das ist die höchste Übernachtungszahl im Sektor Tourismus seit 1994. Dem steht ein negativer Trend in der Gesamtstatistik der fünf Reha-Kliniken der Stadt gegenüber. Die Zahl der Patienten sank 2013 auf 10.413 und damit um 8,6% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen ging im gleichen Zeitraum um 4,4% auf 252.000 zurück. Vesper betont, dass aus den Gesamtzahlen keine Rückschlüsse auf die sehr unterschiedliche Entwicklung einzelner Kliniken möglich sind.

In der Gesamtbetrachtung aller Übernachtungen ergab sich mit 442.610 Übernachtungen ein Minus von 0,7%, da die Zuwächse im Tourismus- und Tagungsbereich die Rückgänge bei den Reha-Kliniken weitgehend ausgleichen konnten. Für das Jahr 2014 wird es erstmals eine Gesamtstatistik zusammen mit Bad Münster am Stein-Ebernburg geben. Dort weist die Landesstatistik im Jahr 2012 mit  260.000 Übernachtungen einen Tiefstand aus.

Vesper und Heinrich wiesen darauf hin, dass wirtschaftlich die fünf Reha-Kliniken weiter von großer Bedeutung und standortprägend seien. Tagungen, touristische Gäste und Tagesgäste legten aber an Bedeutung in der Gesamtbetrachtung zu. In der Entwicklung beider Sektoren liege die langfristig die Chance sich im Wettbewerb der Heilbäder zu behaupten.

(Vesper, 2.4.2013)

Meeresbrise an der Nahe: Salzwasser rieselt im Salinental

Saisonbeginn im Salinental in Bad Kreuznach. Das gewaltige Freiluftinhalatorium an der Nahe  geht ab Freitag, 28. März wieder vollständig in Betrieb. Dann rieselt auf sechs Gradierwerken mit einer Gesamtlänge von 1000 Metern wieder salzhaltiges Thermalwasser an den Heckenwänden aus Schwarzdorn herab und sorgt für ein wohltuendes Klima im Umfeld der Gradierwerke. Der Salzgehalt der Luft entspricht dann demjenigen einer frischen Brise an der Nordsee. Bei neun Metern Höhe steht eine Berieselungsfläche von 18.000 Quadratmetern zur Verfügung, die stets aber nur zur Windseite hin genutzt wird. Die Gradierwerke reichern seit 280 Jahren den natürlichen Salzgehalt der Quellwasser aus bis zu 500 Metern Tiefe an. Das Wasser verdunstet auf dem Weg durch das Dornendickicht. Zurück bleiben die immer stärker konzentierten mineralischen Bestandteile – bei trocken-warmen Wetter hat die Sole im Sommer einen Salzgehalt von 15-19%. Lange produzierte man in Bad Kreuznach auf diesem Weg Salz. Heute ist die alte Saline als Freiluft-Inhalatorium ein unverzichtbarer Teil der gesundheitsfördernden Angebote des Heilbades. Trocken bleibt zunächst nur ein 90 Meter langes Teilstück eines Gradierwerks an der Nahe: Hier wird in vier Abschnitten die Soletasse repariert und abgedichtet: die Gesamtmaßnahme kostet in den kommenden Jahren ca. 300.000 €.

Wer nicht mehr abwarten kann, bis er die für Haut und Atemwege wohltuenden Berieselung genießt, für den gibt es Kreuznacher Kurpark eine Alternative: Hier befindet sich der Solezerstäuber mit zwei kleinen – nur 4 Meter hohen und 100 Meter langen Gradierwerken. Der in Deutschland einzigartige Solezerstäuber bläst feine Salzwassertröpfchen in die Luft und in die Atemwege. Das Inhaltorium im Kurpark ist wegen der guten Witterung schon in Betrieb gegangen.

Alle Angebote des Salinentals sind öffentlich ohne Eintritt zugänglich.

 

Ein Haufen Holz - viel zu tun am Gradierwerk im Salinental

Gradierwerkarbeiter befüllen ein Gradierwerk mit Dornen
Gradierwerkarbeiter befüllen ein Gradierwerk mit Dornen

Einen Haufen Holz vor  sich und einen Haufen Arbeit hinter sich haben Alexander Japs und Bernhard Schweitzer, die für die Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH zusammen mit ihrem Kollegen Markus Siek (nicht im Bild) derzeit eine Teifläche des 252 Meter langen Gradierwerks am Schwimmbad sanieren. Dabei gilt es in sechs Fächern,das ist gerade mal 1/10 des Gradierwerks, einerseits die Belattung als tragende Konstruktion zu erneuern und dann die Schwarzdornbündel in die 12 Reihen eines Fachs zu pressen. Mehr als 5000 Bündel Schwarzdornhecken werden verarbeitet. Jedes einzelne davon muss zuvor zugeschnitten werden und dann händisch auf das Gradierwerk gebracht und dort eingefügt werden. Schon im Dezember haben die drei Mitarbeiter der GuT zwei Wochen lang alte Dornen ausgebaut und entsorgt. Für die Sanierung benötigen sie zu dritt zwei Monate – die Arbeiten werden von der milden Witterung begünstigt. Früher ging es trotzdem flotter: da waren es noch zwei Arbeiter mehr, die eingespart werden mussten.

Abgesehen von der Eigenleistung kostet die Sanierung dieses kleinen Teilabschnitts je nach Sanierungsbedarf für Zimmermannarbeiten 60.000 – 70.000 €. Die GuT versucht im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel sukzessive Teilstücke der Salinen zu sanieren. In diesem Jahr wird ein Teil des Troges vom Gradierwerk an den Tennisplätzen saniert, der sehr viel Salzwasser verliert. Zudem müssen in den kommenden Jahren Beton, Holzkonstruktion und Bedornung des Gradierwerks an der Kanustrecke saniert werden.

Foto (GuT, Bayer)
Die Fünf von der Tourismusstelle:(hinten von links nach rechts – Sabine Nonnenmacher, Christine Subat und Manuela Bayer; vorne: Malika Goldt und TI-Leiterin Ayse Jung)

„Sehr gut“ für Kreuznacher Tourist-Information

„Darauf können das Team der Tourist-Information und die Geschäftsführung der GuT stolz  sein, das ist eine ausgezeichnete Leistung“, lobt der für Tourismus zuständige Bürgermeister und Kämmerer Wolfgang Heinrich: die TI im Haus des Gastes wurde mit "sehr gut" zertifiziert.  Um die I-Marke des Deutschen Tourismusverbands tragen zu dürfen, erläutert GuT-Geschäftsführer Dr. Michael Vesper, muss man sich alle drei Jahre einer umfassenden Prüfung stellen: Mit 91 % (109/120) der möglichen Punkte schnitt die von der GuT betriebene Info sehr gut ab. Damit liegen die Kreuznacher Touristiker 10 % über dem Bundesdurchschnitt und sogar 14 % besser als der Durchschnitt der Tourist-Infos in Rheinland-Pfalz. Geprüft werden von Fachleuten - unangekündigt – 40 Kriterien:  Raumausstattung, Informationsangebot, Öffnungszeiten, Ausschilderung, Beratungs- und Servicequalität, Freundlichkeit, Atmosphäre und Umfeld der TI aus der Sicht der Kunden. „Wir konnten unser Ergebnis durch eine ganze Reihe von Maßnahmen, die wir gemeinsam im TI-Team umgesetzt haben, innerhalb von drei Jahren von einem Mittelplatz in einen Spitzenplatz verbessern“, freut sich Vesper.

Im Jahr 2003 zog die TI von den Kolonnaden am Bäderhaus um in das neue Haus des Gastes. Die damit verbundene etwas ungünstigere Lage wurde in Kauf genommen, um eine wesentlich verbesserte Service- und Aufenthaltsqualität auch in Verbindung mit dem Crucenia Gesundheitszentrum und dem Veranstaltungssaal anbieten zu können. Dazu gehören nicht zuletzt auch sanitäre Anlagen auch für gehbehinderte Kunden. Die jetzt erreichte hohe Bewertung wäre an anderer Stelle nicht möglich gewesen.

Die TI erfreut sich, so Vesper, großen Zuspruchs, beantwortet über10.000 Anfragen pro Jahr, verbucht einen Jahresumsatz in Höhe von 200.000,-- € durch Veranstaltungskarten-  und  Souvenirverkauf und fungiert als Informationsdrehscheibe für persönliche, telefonische und e-mail-Anfragen, die oft über Stadt Bad Kreuznach hinaus gehen. 60 % der Kontakte laufen mittlerweile über Internetanfragen. Immer stärker werden Gruppenarrangements gefragt. Erstmals erreichte die Zahl der gebuchten Gruppenangebote von der einfachen Stadtführung bis zum Tagesaufenthalt mit Ausflügen in die Region die 400-Grenze.

(Vesper, 14.1.2014)

 

-             Jahresbilanz: Stadtführertreffen bei der GuT –

 Sie sind Werbebotschafter der Stadt Bad Kreuznach und kennen so gut wie alle Winkel und Gassen: die Stadtführer, die im Auftrag der GuT unterwegs sind. Zur Jahresbesprechung hat GuT-Geschäftsführer Dr. Michael Vesper eingeladen, um Bilanz zu ziehen, aber auch Anregungen und Kritik für das kommende Jahr aufzunehmen.

 Im Jahresrückblick zeigte sich, dass es erneut ein erfolgreiches Jahr mit deutlichen Zuwächsen im Bereich Stadtführungen war: Mit etwa 370 Stadtführungen, die die Tourist-Information vermittelte, wurde ein neuer Höchststand erzielt (2012: 330). Die neuen Angebote wie die „Kreuznach Intro“-Einführung mit Film und Radonstollenbesuch, Bierprobe auf dem Gradierwerk, Rundfahrten mit dem Blauen Klaus mit dem Stadtführer fanden großen Zuspruch. 2600 Personen nahmen bei den öffentlichen Führungsangeboten 140 Führungsangebote im Laufe des Jahres wahr.

 In der Jahresplanung 2014 fand die Idee Zustimmung, ab April wöchentlich Führungen immer am Sonntag, 11.00 Uhr mit dem Startpunkt Haus des Gastes anzubieten, um dem Fahrplan des Blauen Klaus auszuweichen, der am Nachmittag beginnt. Die Kombination Museums- und Stadtführung soll weiter beibehalten werden, obwohl die lange Strecke die Teilnehmerzahlen in Grenzen hielt. Neu in das Programm wird die GuT im kommenden Jahr Stadtführungen mit dem Segway in Zusammenarbeit mit der Firma outdoor live aufnehmen und dabei auch Gruppenangebote mit dem Fokus auf dem Salinental bewerben.

 Wie in jedem Jahr brachten die Stadtführer auch kritische Beobachtungen ein. Nachdenklich machten Sauberkeit und Ambiente der Neustadt, das vermehrt zu Nachfragen der Gäste Anlass gebe. Das fange bei der verwirtterten Kopie des Michel-Mort-Denkmals an, gehe weiter beim Taubenkot in der Schar und betreffe auch die Müllablagerungen an öffentlichen Plätzen. Die Veränderungen der Kurhausstraße, die im Verlauf der Jahrzehnte ihr historisches Gesicht weitgehend eingebüßt habe, veranlasse dazu – so berichteten die Stadführer – nun zügiger diese alte Platanenallee zwischen Kurpark und den Brückenhäusern zu durchschreiten.

 Im kommenden Jahr werde,  kündigte Vesper an, die GuT im ersten Quartal ein neues Stadtführerseminar anbieten, dass auch die Nachbarstadt und neuen Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg einbeziehe. Dabei sollten nach den Regelung des Bundesverbands der Stadtführer Kenntnisse in Ortsgeschichte und Führungstechnik vermittelt werden.

 (Foto von GuT: 14 von 20 Stadtführerinnen und Stadtführern der GuT)

Gebhard Wille, Anja Weyer, Claudia Frey, Elke Walter, Ingrid Verheyen, Theo Stiegelmeier, Malika Goldt, Petra Kiefer, Regina Isfort, Markus Zöllner, Peter Ovie und Dieter Stöck (ganz rechts Michael Vesper).

 

Zukunft des Radontherapie gesichert

Radontherapie im Heilstollen
Radontherapie im Heilstollen

Seit 100 Jahren finden Rheumakranke Schmerzlinderung im einzigartigen Radonstollen in Bad Kreuznach. Die Schmerztherapie kann für bis zu einem Jahr Schmerzsymptome nehmen oder dämpfen - gerade bei Erkrankungen wie Morbus Bechterew.

Mit der Acumeda Holding GmbH als Pächter und Dr. Andreas Zöller als medzinischem Beauftragten ist nun eine Nachfolgeregelung für Dr. Hans Jöckel gefunden. Ab 1.1.2014 wird der Stollen an sie übergehen. Die Perspektiven dafür, die Therapie noch bekannter zu machen, sind damit sehr gut.

Pressemitteilung Stadt Bad Kreuznach

Pressemitteilung Accumeda Holding GmbH

Neue Soleseife aus Bad Kreuznach

Neue Seife aus Kreuznacher Heilquellen

 

Produkte aus den Bad Kreuznacher Heilquellen im Salinental waren Mangelware, seitdem die Stadt vor 15 Jahren die Salzproduktion eingestellt hat. Nun hat die Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH erstmals ein neues Kosmetikprodukt aus Quellwasser produzieren lassen: eine Bad Kreuznacher Mineralseife, die unter Verwendung des Thermal-Heilwasser des Salinentals hergestellt wurde.

 

Die ansprechend im Schmuckkästchen mit historischem Motiv gestaltete Seife ist ein ideales Souvenir und eine Geschenkidee, die es für nur 6,50 € bei der Touristinformation im Haus des Gastes gibt.

Die Bad Kreuznacher Mineralseife aus Wasser der Heilquellen wird im schonenden Kaltverfahren hergestellt mit hochwertigen Buttern und Ölen. Basisöle sind hierbei Kokosöl, Sheabutter, Mandelöl sowie Rizinusöl. Die festen Buttern werden bei niedriger Temperatur geschmolzen, die flüssigen Öle kommen kalt hinzu. Die Produktion hat die Bad Nauheimer Firma Body & Soap übernommen, die die Seife auch dermatologisch testen lassen hat.


Für die Beduftung werden zwei ätherische Öle (Limettenöl und Licea Cubeba) zugesetzt, die der Seife einen frischen, angenehmen, zitronigen Duft verleihen und somit, von Männern und Frauen gleicher­maßen gut akzeptiert werden. Zudem haben Sie eine aromatherapeutische Wirkung - Zitrusdüfte wir­ken belebend, erfrischend.
Die Soleseife zeichnet sich, so der Hersteller, besonders durch ihre hohe Wirksamkeit und ihre Pfle­geeigenschaften bei trockener Haut aus. Ebenso Menschen, die zu Hautunreinheiten neigen, bzw. unter Schuppenflechte oder Neurodermitis leiden, kommen mit der Soleseife gut zurecht.

 

Die Güte des Kreuznacher Thermalwassers wird ständig gutachterlich kontrolliert. Das Institut Frese­nius hat zuletzt im vergangenen Jahr die „Heilwasser“-Qualität im Rahmen der Begriffsbestimmungen für Heilbäder und Kurorte erneut zertifiziert. Danach dürfen die überprüften Heilquellen als „fluoridhal­tiges Natrium-Chlorid-Thermalwasser“ bezeichnet werden.

 

(Vesper)

Rekord bei Gästeankünften

Auf ein erfolgreiches Jahr blickt die Stadt Bad Kreuznach 2012 zurück: Allzeithoch bei den Gästeankünften mit einer Gesamtzahl von 93.000. Die Übernachtungen liegen bei knapp 450.000. 38.000 Anwendungen gab das Crucenia Gesundheitszentrum ab.

mehr zur Jahresbilanz 2012

Acura Kliniken übernehmen das Rheumazentrum Riesenchance für den Gesundheitsstandort Bad Kreuznach

 „Wenn die Acura-Kliniken Baden-Baden die Gesellschaftsanteile des Landesrheumazentrums von der Sana übernehmen, dann ist das ein Glücksfall und eine Riesenchance für Bad Kreuznach“, betont der für Kur und Tourismus zuständige Beigeordnete Wolfgang Heinrich, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH ist.

Mit diesem neuen Mehrheitsgesellschafter gelinge es, das bislang Landes-Rheumazentrum Rheinland-Pfalz in einen stärkeren und leistungsfähigeren Verbund einzubinden. Dabei werde eine hohe Marktabdeckung im Bereich der Therapien bei  rheumatischen Erkrankungen erreicht.  Vor allem von der noch besseren Verzahnung mit Forschung und Lehre könnten entscheidende Impulse für die Entwicklung des Rheumazentrums ausgehen.

„Es bietet sich nun die Möglichkeit, die seit Mitte der 90er Jahre – damals noch mit der Stadt als Mehrheitseigner – anhaltende Strukturkrise des Rheumazentrums nachhaltig mit einer ausgezeichneten Zukunftsperspektive zu lösen“, betont Heinrich, Er erinnerte daran, dass sich die Stadt Ende er 90er Jahre nur mit einem hohen finanziellen Engagement von der Mehrheit der Gesellschaftsanteile am Landes-Rheumazentrum trennen konnte, als die Sana als neuer Partner gewonnen wurde – die damals eine Insolvenz abwandte.

Noch immer sei der Reha-Sektor mit den fünf Reha-Kliniken ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, erläutert GuT-Geschäftsführer Michael Vesper. 60 % der ca. 450.000 Übernachtungen in Bad Kreuznach gingen auf das Konto der Reha-Medizin. Zudem habe die Stadt mit der Erhaltung des Heilbades und der Ambulanten Kur mit den Kurmitteln Thermal-Heilwasser und Radon komplementäre Strukturen geschaffen, die zukünftig zum Teil noch besser mit dem Reha-Sektor verzahnt werden könnten. Vor allem die Radontherapie stelle in der in Bad Kreuznach praktizierten Form ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland dar. Sie biete noch nicht realisiertes Potenzial im Zusammenhang mit der Therapie rheumatischer Erkrankungen.

„Wenn es gelingt, auch die Kooperation zwischen dem Heilbad und dem Sektor der Ambulanten Kur neu zu justieren, ergibt sich eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, blickt Heinrich optimistisch in die Zukunft.

 „Anlass zur Zuversicht geben mir insbesondere die vollständige Übernahme aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – damit bleibt dem Unternehmen und Bad Kreuznach die wertvollste Ressource  erhalten“, betont Heinrich.  Er begrüßte zudem die geplante Wiedereingliederung der ausgelagerten Dienstleistungen Küche und Reinigung und vor allem auch die erheblichen baulichen Investitionen, die die Acura-Kliniken angekündigt haben.

 

 

 

 

 

 

Kreuznach-Intro Stadtinfos und Stollenbesichtigung

Seit März bietet die Gesundheit- und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH das neue Kreuznach-Intro an - den Schnellkurs über Bad Kreuznach für Gäste und auch Bürger. Immer am Freitag, 16.30 Uhr gibt es im Haus des Gastes, Kurhausstr. 22-24 einen Infofilm zu sehen, die Stadt mit ihren Angeboten - vor allem im Bereich Kur und Tourismus wird vorgestellt, man kann ein Glas Nahewein verkosten, erfährt einiges über Geschichte, Kultur und Infomaterial und besichtigt zum Abschluss das in Deutschland einzigartige Radon-Inhalatorium - den Heilstollen im Kauzenberg. Etwa 60 Minuten dauert die Veranstaltung - eine ideale Gelegenheit, die Stadt noch ein bisschen besser kennen zu lernen. Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der konstant hohen Resonanz - 550 Gäste und Bürger nahmen diese Möglickeit wahr, wird die GuT diesen Service weiterhin ganzjährig anbieten.

Infos: 0671/ 8360050

         


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