Saline Bad Münster am Stein

Gradierwerk Kurpark Bad Münster am Stein
Gradierwerk Kurpark Bad Münster am Stein

Im Kurpark Bad Münster am Stein steht das neueste Gradierwerk der Stadt mit einer Gesamtlänge von 149 Meter bezieht es sein Heilwasser direkt aus der Rheingrafen-Quelle im historischen Kurmittelhaus.

Groß-Gradierwerk im Salinental
Groß-Gradierwerk im Salinental

Was ist das Salinental?

Der Schüler Lennart Stoll erzählt es uns!

zum Film

Saison hat begonnen - Salinen laufen bis November

Der Inhalationspark im Kurpark Bad Kreuznach, das 150 Meter lange Gradierwerk im Kurpark Bad Münster am Stein-Ebernburg und der 1,1 Kilometer lange Gradierwerkpark im Salinental warten auf Ihren Besuch!
Täglich von 8.00 - 20.00 Uhr! (ab Juni bis 21.00 Uhr).

 

 

Gradierwerke im Salinental - freier Atem dank frischer Salzbrise

Erfrischende salzhaltige Luft ganz wie am Meer einatmen. Den wohltuenden Effekt für Atemwege, Bronchien und Haut genießen. Eine einzigartige Kulturlandschaft erleben. Ruhe und Erholung.  Das alles ist das Salinental.

Das Salinental zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster bildet eine einzigartige und geschichtsträchtige Kulturlandschaft. Gradierwerke mit einer Gesamtlänge von 1,3 km, jedes Gradierwerk mit einer Höhe von 9 m, reihen sich aneinander. Diese gewaltigen Heckenwände, an denen Salzwasser herabrieselt (Sole) bilden Europas größtes Freiluftinhalatorium. Ein Spaziergang ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch ein Lehrpfad zur Geschichte der Salzgewinnung.

Hier, wo die Nahe sich durch ein beeindruckendes Bergmassiv windet, wurde bereits vor 400 Jahren Salz gewonnen. Im Nahetal gibt es zahlreiche Salzquellen. Die Sole hat einen Salzgehalt von etwa 1,5 %. Aus ihr gewann man 270 Jahre lang Salz. Dabei galt es, den Salzgehalt in der Sole bis auf 26 % zu steigern. Die Gradierwerke bildeten hierfür einen entscheidenden Zwischenschritt. Im 18. Jahrhundert erfand Freiherr von Beust das Verfahren der Tröpfelgradierung. Auf großen Gestellen mit Schwarzdornhecken rieselte die Sole herab. Durch die natürliche Verdunstung steigerte sich der Salzgehalt. Siebenmal wurde die Sole mit Wasserrädern heraufgepumpt und rann langsam hinab. Nach einer Woche konnte so ein Salzgehalt von 15 bis 20 Grad erreicht werden. Vom Gradierwerk kam die Sole dann in die Siederei, wo das Salz erzeugt wurde.

Heute kommt das salzhaltige Wasser aus einer 500 m tiefen Quelle im Salinental. Sie speist die Gradierwerke, das Freiluftinhalatorium im Kurpark mit dem Solezerstäuber, das Thermalbad und das Crucenia Gesundheitszentrum.

Das Salinental war ein Gesamtensemble der Salzproduktion. Triebwerkgräben, Wasserräder, Gradierwerke, Siederei und Arbeiterhäuser wurden über 100 Jahre zur Salzgewinnung genutzt. All das wäre längst verschwunden, wenn nicht der Arzt Prieger 1817 die Heilkraft der Salzquellen entdeckt hätte. Seitdem wird die Sole für Kuren genutzt. Sowohl als Inhalationskur als auch als Badekur hat das Heilmittel Sole vor allem bei rheumatischen Erkrankungen, Asthma oder Hautkrankheiten seine Bedeutung behalten.

Hier finden Sie das Salinental

Das Salinental liegt zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg an der B 48. Man parkt am besten an der Karlshalle oder direkt an der B 48, wenn man die Nahebrücke (Salinenstraße) von Bad Kreuznach aus überquert hat.

Solezerstäuber - Inhalatorium im Kurpark

Im Kurpark befindet sich ein Freiluftinhalatorium. Es besteht aus Deutschlands einigem Solezerstäuber, der Salznebeln in die Umgebung sprüht, und aus zwei insgesamt 50 Meter langen Gradierwerken. Hier inhaliert man wohltuende Luft und genießt den Blick auf die bezaubernde Flusslandschaft der Nahe.

Gradierwerk im Salinental

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