Museen und Ausstellungen
Die Museumslandschaft im alten Rittergut Bangert – dem heutigen Schlosspark – bietet Raritäten, die es zu entdecken lohnt. Öffnungszeiten:
Januar: 10.00 - 16.00 Uhr
Februar geschlossen (Gruppenführungen auf Anfrage)
März - Juni: 10.00 -17.00 Uhr
Juli - August: 10.00 - 18.00 Uhr
September - Dezember: 10.00 - 17.00 Uhr

Museum für Puppentheater Kultur (PuK) Hüffelsheimer Str.5

Die Welt der Puppentheater präsentiert das PuK im Rittergut Bangert.

Die einzigartige Schau vereint zahlreiche Figurensätze mit einem deutlichen Schwerpunkt beim Puppentheater des 20.Jahrhunderts. Vielen alten Bekannten begegnen alt und jung. Doch die Schau zeigt auch, dass Puppentheater mehr zu bieten hat als Kasper und Co. Zahlreiche Figurensätze behandeln das Thema Faust – andere sind aus dem Fernsehen bekannt (Robbi-Tobbi und das Fliewatüüt, Bernd das Brot). Viele Märchen sind mit fantasievollen Puppen neu interpretiert. Auch außereuropäisches Puppentheater ist in der riesigen Sammlung vertreten. Schattenrisstheater aus Asien und der Türkei entfalten einen ganz eigenen magischen Zauber. Sonderausstellungen zu Sonderthemen ergänzen die ständige Ausstellung.

Die Stadt Bad Kreuznach hat eigens in einem alten Hofgut – dem Rittergut Bangert – auf 1.500 qm Fläche ein neues zeitgemäßes Museum mit Theater und Puppenwerkstatt geschaffen. Nicht nur anschauen kann man die kunstvollen Puppentheaterensemble. Auch erleben kann man die Puppentheater bei Festivals und regelmäßigen Vorstellungen. Dabei zeigt sich, dass diese eigenständige Kunstform für jede Altersgruppe Angebote bereit hält: Sowohl die Tiefe der literarischen Stoffe, als auch die Gestaltung der Puppen und die Virtuosität des Puppenspiels ziehen das Publikum in seinen Bann.

Schlossparkmuseum Dessauer Str.49



Das Schloßparkmuseum bildet zusammen mit der Römerhalle und dem Museum für PuppentheaterKultur das Ensemble der Museen im Rittergut Bangert.

Das Schloßparkmuseum, ehemals Herrenhaus des Rittergutes Bangert, in dem die Innenausstattung des 19. Jahrhunderts in Teilbereichen erhalten ist, beherbergt heute die stadt- und kunstgeschichtlichen Sammlungen. Ein Schwerpunkt der stadtgeschichtlichen Sammlung ist die Historie des Rittergutes Bangert und seiner Besitzer in Verbindung zur Stadt Kreuznach. Gezeigt wird der Wechsel vom freien adligen Rittergut zum repräsentativen „Schlösschen“ des Großbürgertums um die Jahrhundertwende. Die Darstellung der Kurstadt des 19. Jahrhunderts, als Kreuznach zu den führenden Bädern gehörte, bildet einen weiteren Aspekt der Stadtgeschichte. Ein Highlight bilden die Skulpturen der aus Bad Kreuznach stammenden Bildhauerfamilie Cauer. Beginnend mit den biedemeierlichen Genredarstellungen von Emil Cauer d. Ä. (1800 – 1867) vermittelt die Sammlung des Schlossparkmuseums einen Eindruck vom künstlerischen Schaffen auch der folgenden Cauer-Generationen und zeigt die vielfältigen Bereiche auf, innerhalb derer sich die künstlerische Produktion bewegte: kleinformatige Genreplastik, Portraitbüsten, Grabmalplastik, Denkmäler im öffentlichen Raum, Kunst am Bau. Eine Zusammenstellung von Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden mit Ansichten der Stadt und der Region aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert erlaubt einen Blick in das „alte Kreuznach“ und die landschaftlichen Schönheiten der Region

Römerhalle Hüffelsheimer Str.13



Im rustikalen Ambiente der Römerhalle werden die Funde aus dem römischen Kreuznach und seiner Umgebung präsentiert.
Herausragende Exponate sind zwei Mosaikböden aus der unmittelbar an die Römerhalle angrenzenden römischen Peristylvilla des 3. Jahrhunderts n. Chr. Einstmals ein prächtiges Herrenhaus mit über 5000 qm überbauter Fläche und mehr als fünfzig Räumen allein im Erdgeschoß sind heute nur noch Reste der Grundmauern erhalten. Stuckreste, Marmorreliefs und Wandmalereien vermitteln einen Eindruck der einstigen prachtvollen Innenausstattung.
Das Bildprogramm des Gladiatorenmosaiks, dessen Fußbodenheizung erhalten ist, veranschaulicht in dramatischer Steigerung Szenen von Tier- und Gladiatorenkämpfen.
Das Oceanusmosaik wurde im zentralen Repräsentationssaal der Villa gefunden. Bild beherrschend ist der in der Apsis dargestellte Namen gebende Meeresgott, dessen Herrschaftsbereich symbolisiert ist durch vielerlei liebevoll dargestelltes Meeresgetier sowie eine mediterrane Küstenlandschaft mit Architekturen und szenischen Darstellungen von Schiffen und Händlern.
Die Grabsteine von Bingerbrück zeigen Halbreliefdarstellungen römischer Soldaten. Kleidung und Bewaffnung sowie die Inschriften geben wichtige Aufschlüsse zur römischen Militärgeschichte.
Die Schausammlungen greifen darüber hinaus weitere Aspekte der Romanisierung und der römischen Lebenswelt auf.

Cauer-Haus Ecke Rheingrafenstr/Salinenstr.


Wen die zahlreichen Cauerskulpturen im Schlossparkmuseum neugierig gemacht haben, für den lohnt sich auch ein wenig zum Cauerhaus. Dort bewahrt ein Museum das Atelier der letzten Bad Kreuznacher Künstlerin dieser Künsterdynastie: Hannah Cauer.

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